HoLEP-Verfahren bei Prostatavergrößerung – Krebstherapie in Essen-Steele und moderne Lasertherapie im Überblick

Millionen Männer in Deutschland leiden unter den Beschwerden einer vergrößerten Prostata – das Alfried Krupp Krankenhaus in Essen bietet mit dem HoLEP-Verfahren eine der wirksamsten operativen Lösungen.

Häufiger Harndrang, ein abgeschwächter Harnstrahl oder nächtliche Unterbrechungen des Schlafs – ein benignes Prostatasyndrom schränkt die Lebensqualität betroffener Männer erheblich ein. Während viele zunächst mit Medikamenten behandelt werden, profitiert jeder fünfte Patient davon nicht und benötigt einen operativen Eingriff. Das Alfried Krupp Krankenhaus in Essen-Steele setzt beim HoLEP-Verfahren auf eine der am besten erforschten und schonendsten Methoden der modernen Urologie – mit kurzen Krankenhausaufenthalten und nachhaltigem Behandlungserfolg.

Das benigne Prostatasyndrom, kurz BPS, beschreibt die Gesamtheit der Beschwerden beim Wasserlassen, die durch eine gutartige Prostatavergrößerung entstehen. In Deutschland suchen jährlich rund 5,6 Millionen Männer medizinische Hilfe aufgrund dieser Erkrankung. Die Ursachen sind vielfältig: Neben dem zunehmenden Alter spielen genetische Faktoren sowie das metabolische Syndrom mit Glukoseunverträglichkeit, erhöhten Blutfettwerten und Adipositas eine Rolle. Das Uroonkologische Zentrum am Alfried Krupp Krankenhaus in Essen bietet Betroffenen eine umfassende Beratung sowie alle relevanten Behandlungsoptionen – von der medikamentösen Therapie bis hin zur operativen Versorgung mit dem modernen HoLEP-Verfahren.

Benignes Prostatasyndrom – wenn das Prostatakrebs-Zentrum in Essen und Urologie Hand in Hand arbeiten

Die Prostata, auch Vorsteherdrüse genannt, umschließt die Harnröhre direkt unterhalb des Blasenausgangs. Mit zunehmendem Alter kann das Drüsengewebe wachsen – vor allem im Innenteil der Prostata. Diese Vergrößerung verengt die Harnröhre und erschwert die Blasenentleerung. Das Ergebnis sind typische Beschwerden wie ein abgeschwächter Harnstrahl, tröpfchenweises Wasserlassen oder häufiges nächtliches Aufwachen.

Medizinisch unterscheidet man zwischen dem benignen Prostatasyndrom (BPS) als Symptombeschreibung und der benignen Prostatahyperplasie (BPH) als struktureller Vergrößerung des Gewebes. Beide Begriffe beschreiben gutartige Veränderungen – also keine bösartigen Tumoren. Dennoch können die Beschwerden so ausgeprägt sein, dass sie die Alltagsgestaltung und den Schlaf erheblich beeinträchtigen.

Die erste Behandlungsoption ist in der Regel eine Beratung und die Einleitung einer medikamentösen Therapie. Allerdings profitiert jeder fünfte Patient nicht ausreichend von Tabletten und benötigt einen operativen Eingriff. Hier stehen verschiedene Verfahren zur Auswahl – vom klassischen Eingriff über die Harnröhre bis hin zu modernen, lasergestützten Methoden.

Wann ist eine Operation bei Prostatavergrößerung sinnvoll?

Eine operative Therapie kommt dann in Betracht, wenn Medikamente keine ausreichende Linderung bringen oder der Leidensdruck des Patienten hoch ist. Geeignete Kandidaten für das HoLEP-Verfahren sind insbesondere Männer mit deutlicher Prostatavergrößerung, die eine dauerhafte Lösung anstreben. Das Alfried Krupp Krankenhaus in Essen-Steele berät Betroffene in einer spezialisierten Sprechstunde und erarbeitet gemeinsam mit ihnen den individuell passenden Therapieweg.

Das HoLEP-Verfahren – Medikamentöse Tumortherapie in Essen und operative Alternativen

Zu den etablierten operativen Verfahren zählen die transurethrale Resektion der Prostata, bei der der vergrößerte Anteil mittels Strom abgetragen wird, sowie die offene einfache Prostatektomie über einen Unterbauchschnitt. Beide Methoden haben ihre Berechtigung, weisen jedoch gegenüber dem HoLEP-Verfahren gewisse Nachteile auf.

HoLEP steht für Holmium Laser Enukleation of the Prostate – auf Deutsch: lasergestützte Enukleation der Prostata mithilfe eines Holmiumlasers. Das Verfahren gilt als eine der am besten erforschten und weitest etablierten Methoden in der modernen Urologie. Der Eingriff erfolgt minimal-invasiv über die Harnröhre: Der Innenteil der Prostata wird dabei vom peripheren Gewebe getrennt und in die Harnblase verlagert. Anschließend wird das Gewebe morzelliert – also zerkleinert – und abgesaugt.

Physikalische Eigenschaften des Holmiumlasers

Der Holmiumlaser eignet sich für diesen Eingriff aus einem einfachen physikalischen Grund besonders gut: Er wird im Wasser maximal absorbiert und dringt nur minimal ins Gewebe ein. Das bedeutet in der Praxis, dass umliegende Strukturen – darunter Nerven, Gefäße und Nachbarorgane – während des Eingriffs sehr gut geschont werden können. Diese Präzision macht das HoLEP-Verfahren nicht nur effektiv, sondern auch sicher.

Die Operation dauert je nach Prostatagröße zwischen 30 Minuten und zwei Stunden. Der stationäre Aufenthalt beträgt in der Regel zwei Tage. Bereits am zweiten postoperativen Tag wird der intraoperativ gelegte Katheter entfernt, und die meisten Patienten können noch am selben Tag nach Hause entlassen werden. Nach dem Eingriff empfiehlt sich eine Schonungsphase mit Vermeidung körperlicher Anstrengungen.

Strahlentherapie und urologische Versorgung in Essen – ein breites Behandlungsspektrum

Das Alfried Krupp Krankenhaus bietet weit mehr als nur operative Eingriffe. Im Rahmen der urologischen Klinik stehen sowohl konservative als auch operative und strahlentherapeutische Verfahren zur Verfügung. Die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen – von der Onkologischen Ambulanz in Essen über die Urologie bis hin zur Radioonkologie – stellt sicher, dass jeder Patient eine auf ihn zugeschnittene Behandlung erhält.

Das HoLEP-Verfahren hat sich in der Klinik am Alfried Krupp Krankenhaus fest etabliert und wird routinemäßig durchgeführt. Für Patienten bedeutet das: kurze Wartezeiten, ein eingespieltes Team und ein Eingriff, der auf jahrelanger klinischer Erfahrung beruht. Ergänzt wird das Angebot durch eine strukturierte Nachsorge und die Möglichkeit, bei Bedarf eine Zweitmeinung zu Krebs in Essen einzuholen – gerade dann, wenn Patienten nach einer Diagnose andernorts Unsicherheiten haben.

Folgende Behandlungsoptionen stehen bei Prostatavergrößerung grundsätzlich zur Verfügung:

  • Medikamentöse Therapie als erster Schritt bei leichten bis mittelschweren Beschwerden
  • Transurethrale Resektion der Prostata (TURP) als klassisches operatives Verfahren
  • HoLEP als lasergestützte, gewebeschonende Enukleation mit kurzer Erholungszeit
  • Offene einfache Prostatektomie bei sehr großen Drüsen in seltenen Fällen
  • Wasserdampftherapie (Rezūm) als minimal-invasive Alternative für bestimmte Patientengruppen

Nachsorge und Beratung – Onkologische Pflege in Essen inklusive

Nach dem HoLEP-Eingriff ist eine Körperschonung empfohlen, um die Heilung zu unterstützen. In der Regel erholen sich Patienten rasch und können ihren Alltag bald wieder aufnehmen. Das Team der urologischen Klinik am Alfried Krupp Krankenhaus begleitet Patienten auch nach dem Eingriff und steht für Fragen und Kontrolluntersuchungen zur Verfügung.

Wer unter Beschwerden beim Wasserlassen leidet und wissen möchte, ob das HoLEP-Verfahren eine geeignete Option darstellt, kann sich direkt an die Urologische Ambulanz des Alfried Krupp Krankenhauses in Essen wenden. Die Sprechstunde bietet Raum für eine ausführliche Beratung, die Besprechung aller Befunde und eine transparente Erklärung der Behandlungsoptionen.